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Auch könnten wir dazu uns ere logistischen Möglichkeiten ein setzen. Eckhard Heymann koordiniert. Etwas günstiger sieht es im Haushalt aus, der am Diese überproportionale Steigerung ist im wesentlichen der Veranschlagung der in beginnenden Sanierung des Tierhauses zuzuschreiben, für die 5,0 Mio DM vorgesehen sind.

Auch die für die Primatenhaltung dringend benötigten 2 Tier- DPZ -aktuell März , Seite 3 Die Klausurtagung wurde auch da für genutzt, die Mitarbeiter über neue forschungspolitische Entwicklungen und tierschutzrechtliche Bestimmungen zu informieren.

So hielt Frau Dr. Fischer-Kallmann oben von der Universität Göttingen ein en Vortrag über das 5.

Rahmenprogramm der EU und die Antragsverfahren. Bernd Sieslack von der Kreisveterinärbehörde unten. Vom schon legendären Geist von Volpriehausen beseelt, freut sich diese Kerntruppe aus der Tiermedizin und Primatenhaltung auf die zukünftige Entwicklung des Hauses.

DPZ -aktuell März , Seite 4 pflegerstellen wurden bewilligt - allerdings ohne ein en entsprechenden Mittelansatz.

Wenn dieser Haushalt Bestand hat und vor allem im Laufe des Haushaltsvollzuges nicht wieder Kürzungen oder nicht kalkulierte Kosten entstehen, ist er ein e gute Gr und lage, die Arbeit des DPZ erfolgreich fortzuführen.

H uns mann M. Lankeit von Gerhard H uns mann In der Zeit vom Die Philippine Veterinary Medical Association hatte mich zu ihrer Das Gelände entspricht der ehemaligen US Marinebase, die heute als Hotelzentrum und für die Ansiedlung internationaler Unternehmen genutzt wird.

Auf dem Gelände gibt es wenige permanente Unterkünfte für Menschen. Sie wohnen in der nahegelegenen Stadt Olongapo. Das Freihafengelände ist dicht bewaldet und von ein igen interessanten Spezies bewohnt.

Zu ihnen gehören Javanermakaken Abb. Die dortige virologische Abteilung, die von Frau Dr. Jährliche sterben auf den Philippinen etwa Menschen an dieser Virusinfektion.

Roland Estrada. Des weiteren hat sich diese Abteilung mit dem Ebola Reston Virus beschäftigt. Dieses Virus trat in ein er bestimmten Primatenzuchtstation der Philippinen auf und wurde mit importierten Tieren mehrfach in die USA exportiert.

Das natürliche Reservoir für dieses Virus ist nicht bekannt. Die Infektion wurde nur bei Affen aus diesem mittlerweile geschlossenen Zentrum beobachtet.

Das Virus kann in Affen ein e Krankheit hervorrufen, ob es auch für Menschen pathogen ist, ist nicht bekannt.

Am folgenden Tag hatte ich Gelegenheit, das Affenkonditionierungszentrum Abb. Das Zentrum wird von Herrn Dr.

Noel Miranda geleitet. Diese Tiere werden von dem Zuchtzentrum Siconbrec bezogen und in der Konditionierungsstation für die Untersuchungen in den Laboratorien dieser Firma vorbereitet.

Die Station beherbergt etwa bis Tiere. Tupolano hat mich zu ein em Besuch des Siconbrec-Zentrums ein geladen. Interfakultäres Institut für Zellbiologie, Abt.

Immunologie, Eberhard-Karls-Universität, Tübingen , Das spezifische Imm uns ystem wird durch die T-Lymphozyten gesteuert. Die inflammatorischen T-Zellen produzieren Zytokine, die entweder direkt zur Entzündungsreaktion beitragen oder Effektorzellen wie z.

Makrophagen aktivieren. Die antigenen Peptide entstehen intrazellulär durch Proteolyse aus dem Ausgangsprot ein.

Die in den meisten somatischen Zellen exprimierten MHC-Klasse-I- -Moleküle werden mit Peptiden zytosolischen Ursprungs beladen; die nur auf ein igen spezialisierten antigenpräsentierenden Zellen wie Makrophagen, dendritischen Zellen und B-Zellen exprimierten.

Hoffmann, K. In dem Vortrag wurden die Änderungen im Nervensystem und im Verhalten für das visuomotorische System nach abnormaler frühkindlicher Seherfahrungen bei Katzen und Affen den neuroophthalmologischen Bef und en beim Menschen gegenübergestellt.

Dazu wurden Augenbewegungsmessungen mit der Induktionsspulentechnik und mit der Elektrookulographie in Längsschnittstudien an Primaten durchgeführt.

Elektrophysiologische Einzelzellableitungen im visuellen Cortex und in Praetectum von Katzen und Affen werden diesen Verhaltensdaten zugeordnet.

DPZ -aktuell März , Seite 7 kularen Konvergenz bei den visuomotorischen Nervenzellen, die im optokinetischen System bei schielenden bzw.

Diese Unterschiede lassen sich funktionsmorphologisch und elektrophysiologisch erklären. Blumer, K. D-Gräfelfing , Die vielfältig verknüpften Kausalitäten biologischer Prozesse machen vielmehr bei den meisten Fragestellungen über kurz oder lang die Analyse ein es Gesamtorganismus unabdingbar.

In der öffentlichen Diskussion sieht sich der im Tierversuchsbereich tätige Forscher allerdings häufig ein em enormen Rechtfertigungsdruck ausgesetzt.

Eine Vielzahl von Argumenten wird gegen die Zulässigkeit s ein er Arbeit vorgebracht, teilweise hochemotional, teilweise jedoch auch sch ein bar sehr rational begründet.

Der Gesetzgeber hat dem öffentlichen Interesse an ein er nicht nur naturwissenschaftlichen Rechtfertigung von Tierversuchen im Tierschutzgesetz Rechnung getragen.

Für den Naturwissenschaftler ergeben sich in aller Regel Schwierigkeiten mit ein er ethisch-wissenschaftlichen Argumentation, die vor allem durch die unterschiedliche Terminologie und Methodik der Geisteswissenschaften verursacht werden.

Ziel des Vortrags ist, dem interessierten Wissenschaftler ein möglichst breites Spektrum an ethischen Gr und lagenkenntnissen und Argumentationsstrategien vorzustellen, die ihm bei der kritischen Beurteilung s ein es Tätigkeitsbereiches ebenso hilfreich s ein können wie bei der Überwindung der sprachlichen und gedanklichen Barrieren zwischen Natur- und Geisteswissenschaftlern.

Sie sind in allen Eukaryonten zu finden, in tierischen Organismen allerdings ca. Auch unterscheiden sich beide Organismenreiche in der Bevorzugung bestimmter Sequenzmotive; so ist z.

Die Entstehung von Mikrosatelliten kann man sich als zufallsbedingt vorstellen z. Einmal vorhanden, verlängern sich relativ kurze Mikrosatelliten z.

CA4, d. Sie eignen sich daher sehr gut zur Genotypisierung, d. Die Untersuchungen zur genetischen Struktur der Restbestände ein er Population von Braunbären in den Pyrenäen waren z.

In jüngster Vergangenheit wird als Quelle der DNA-Gewinnung allerdings auch zunehmend Kot verwandt, da Kotproben abgeschilfterte Epithelzellen des Enddarms enthalten können - per aspera ad astra?

Da viele dieser Inhaltsstoffe aber auch pharmakologische Eigenschaften besitzen, erhebt sich die Frage, ob und inwieweit sie von Primaten eventuell auch gezielt aufgenommen werden, um heilend oder vorbeugend zu wirken.

Hinweise auf ein e solche Selbstmedikation ergaben sich bisher vor allem in den Studien von Michael Huffman und Mitarbeiter n an Schimpansen.

Hier werden bestimmte Pflanzenarten nur genutzt, wenn klinische Symptome wie Durchfall und Koliken und ein starker Befall mit Knotenwürmern vorlagen.

Siebeck, Der Autor und sein Verlag, Tübingen Dann entfiele, so unsere letzte These, womöglich auch das Kostenargument zugunsten Open Access.

Deshalb vergleichen USamerikanische Bibliotheken bisweilen die Preisentwicklung wissenschaftlicher Zeitschriften mit der Inflation im gleichen Zeitraum.

Entsprechend grafisch dargestellte Zeitreihen für — und — lassen einen drei- bis viermal so schnellen Anstieg von Zeitschriftenpreisen gegenüber der Inflation erkennen.

Die US-amerikanische Literaturversorgung unterscheidet sich so gravierend vom deutschen Marktumfeld allgemein und vom juristischen Publikationsmarkt insbesondere,89 dass die Frage nach den hiesigen Preissteigerungen einer eigenen Erhebung bedarf.

Kategorie Anz. Trägt man die vom Bundesamt für Statistik dokumentierte Teuerungsrate zu Jahresbeginn Inflation ab, ergibt sich beispielhaft die folgende Zeitreihe.

Schmidt je 1. Freilich erscheint der Verbraucherpreisindex VPI nicht als besonders geeignete Vergleichsmetrik, da Zeitschriften als gewerblich hergestellte Industrieprodukte eigenen Inflationsdynamiken unterliegen.

Jede gestrichelte Linie bildet einen von zwölf Verlagen ab ausgehöhlte Datenpunkte je 1 Zeitschrift , die durchgezogenen Linien die beiden herangezogenen Vergleichsindizes.

Die Abbildung zeigt, dass nur die Preispolitik des Kohlhammer-Verlags überhaupt in der Nähe der durch Inflation begründbaren Preissteigerungen liegt.

Andere Ver- 93 Weitere Verlage und Zeitschriften werden nicht namhaft gemacht, weil die Erhebung nicht dazu dient, einzelne Verlage anzuprangern, sondern systematische Zusammenhänge zu untersuchen.

Kohlhammer und die DÖV wurden nur zur Illustration benannt, weil es die Erläuterung des Diagramms erleichtert und keine negative Deutungsmöglichkeit dieses Befunds ersichtlich ist.

RW — Sonderheft 25 lage haben ihre Zeitschriftenpreise meist sogar über mehrere Zeitschriften hinweg verdoppelt, einer sogar verdreifacht.

Damit liegt die Preissteigerung im selben Bereich wie er für die Schweiz bereits dokumentiert wurde. Doch erhebt man zusätzlich zu den Preis- auch die 95 belegen die Daten keineswegs deren generellen Verfall: Abb.

Dem Einwand aus der Verlagsbranche Mail v. Zuletzt sei deshalb der Umsatz betrachtet, den die 12 untersuchten Verlage mit den Zeitschriften der Stichprobe erzielen konnten: Unter der vereinfachenden Annahme, dass die Nominalauflagen komplett durch institutionelle Abonnements abverkauft werden,99 lässt sich durch Multiplikation der Auflagenhöhe mit dem Abonnementpreis eine grobe Abschätzung für den Umsatz gewinnen, den ein Verlag mit seinen Zeitschriften erzielt; Quersubventionierungseffekte innerhalb eines Verlagshauses werden dadurch direkt berücksichtigt.

Die absolute Höhe dieser Umsätze mag hier dahinstehen, einzig interessant ist deren Entwicklung seit 97 Um Restbestände zu berücksichtigen, weisen manche Zeitschriften auch ihre effektive Auflage aus: Bei der NJW bspw.

Da die effektive Auflage weniger gut dokumentiert ist als die nominale, wird vorliegend letztere verwendet. Das entspricht einem Unterschied von gerade einmal 1,3 Prozentpunkten pro Jahr, der die Trendaussagen im Haupttext kaum berührt.

RW — Sonderheft 27 Abb. Jede Linie bildet einen Verlag in den Jahren , und ab. Dieser Be- Ein Verlag wurde vorsichtshalber aus der Abbildung entfernt, weil seine exorbitante gerung — vgl.

Verlags vorige Fn. Zitat oben Fn. Fazit Nach der Sichtung und argumentativen Bearbeitung von acht Thesen, die gegen eine stärkere Durchsetzung von Open Access in der deutschsprachigen Rechtswissenschaft sprechen, bleibt ein gemischtes Bild.

Einerseits enthalten alle acht Thesen einen wahren Kern, weshalb sich die Auseinandersetzung mit ihnen lohnt, um zu verstehen, warum Open Access in der Rechtswissenschaft so zögerlich aufgenommen wird.

Auch rechtswissenschaftliche Publikationen aus dem deutschen Sprachraum werden von Fachfremden und von Angehörigen anderer Jurisdiktionen gelesen und zitiert, wenn sie denn die Möglichkeit dazu haben.

Auch Open-Access-Zeitschriften können sich ein Renommee erarbeiten, das für Karrierewege förderlich ist. Dazu tragen auch die Vorgaben der Drittmittelgeber bei, die nicht selten juristische Forschungsprojekte fördern und dabei verlangen, dass die Ergebnisse Open Access publiziert werden.

Bücher werden in der Rechtswissenschaft weiterhin eine zentrale Rolle spielen, sie werden auch weiterhin gedruckt, was der gleichzeitigen Open- Access-Publikation aber nicht im Wege steht.

Während in anderen Disziplinen massive Preissteigerungen die Umstellung auf Open Access beschleunigt haben, lassen sie sich — bislang ohne vergleichbaren Aufruhr — auch in der Rechtswissenschaft bereits beobachten.

Schon heute müssen viele Bibliotheken mit Blick auf ihr Budget entscheiden, welche Zeitschriften und Bücher sie sich noch leisten können.

Aus diesem Grund sind auch sie an einer Umstellung auf Open Access interessiert. Die im Titel des Beitrags gestellte Frage kann also der folgenden Antwort zugeführt werden: Open Access wird mittelfristig auch in der Rechtswissenschaft zum C.

RW — Sonderheft 29 Standard werden, weil diese Art des Publizierens die Reichweite erhöht, den raschen Austausch mit anderen Disziplinen sowie Jurisdiktionen fördert und nicht zuletzt von öffentlichen Geldgebern — ob Forschungsförderer oder Universitäten — erwartet wird.

Institutionelle Eigenheiten der Rechtswissenschaft wie ihre bislang zögerliche Metrisierung, ihre Papierbasiertheit und ihr Verzicht auf Peer Review haben zur festgestellten Verzögerung der Umstellung auf Open Access geführt, werden diese aber mittelfristig nicht verhindern können.

Doch erhebt man zusätzlich zu den Preis- auch die Auflagenzahlen,95 belegen die Daten keineswegs deren generellen Verfall: Abb. Dieser Be- Ein Verlag wurde vorsichtshalber aus der Abbildung entfernt, weil seine exorbitante Auflagensteigerung — vgl.

Steinhauer Rechtswissenschaft und Open Access. Man denke nur an das praktisch unverzichtbare Angebot von Beck-Online,3 das jedoch nur gegen Bezahlung zugänglich ist und damit einen wesentlichen Grundgedanken von Open Access nicht erfüllt, nämlich für Jedermann frei verfügbar zu sein.

Das ist erstaunlich. Erfreut sich doch die Rechtswissenschaft wie kaum ein anderes Fach einer allgemeinen und digitalen Zugänglichkeit ihrer Quellen.

Beck : — , München , S. Durch die einfache Zugänglichkeit zu Gesetzesmaterialen lassen sich mit der gestiegenen Beliebtheit der historisch-genetischen Auslegung sogar schon methodische Konsequenzen des offenen Zugangs beobachten.

Mitunter erlauben sich die Referentinnen und Referenten eigene obiter dicta und manche ausholende Weitschweifigkeit, die der Gesetzesbegründung fast schon den Charakter eines Kommentars verleihen.

Sie scheint sich auch positiv auf die Qualität des Inhalts einer Publikation auszuwirken. Dass juristische Autorinnen und Autoren auf diese Vorteile bislang verzichten, könnte zweierlei Ursachen haben.

Zum einen wird die deutsche Publikationslandschaft in der Rechtswissenschaft von wenigen Akteuren dominiert, so dass eine Datenbank wie Beck-Online die Sichtbarkeit bei der professionellen Leserschaft und die Verfügbarkeit der Texte ausreichend und mit recht hohem Komfort sicherstellt.

Zum anderen vergüten die juristischen Verlage gerade im Zeitschriftenbereich ihre Autorinnen und Autoren recht ordentlich, so dass es wenige Anreize gibt, die eingefahrenen Publikationsgewohnheiten zu ändern, auch wenn man selbst die freie Verfügbarkeit von Rechtsquellen im Netz durchaus schätzt.

Die Enthaltsamkeit bei Open Access, die bei den juristischen Fachpublikationen, für die es in Justiz und Anwaltschaft einen durchaus lukrativen Markt gibt, zu beobachten ist, setzt sich auch bei den Dissertationen fort.

Obwohl die Kultusministerkonferenz schon die so genannte elektronische Dissertation als regulären Ver- öffentlichungsweg anerkannt hat,8 ist die Zahl der online publizieren Doktorarbeiten im Fach Rechtswissenschaft im Vergleich zu Verlagsdissertationen immer noch 5 Vgl.

Knauer, Juristische Methodenlehre 2. Der Wandel der juristischen Publikationsformate und sein Einfluss auf die juristische Methodenlehre, in: Rechtstheorie 40 , S.

August dar. Oktober , abgedruckt etwa in: Bibliotheksdienst 32 , S. Steinhauer Zur Sichtbarkeit und Verbreitung rechtswissenschaftlicher Dissertationen verschwindend klein.

Zudem sind Dissertationen keine klassischen Verlagserzeugnisse. Noch bis in die er Jahre hinein war die Verlagsdissertation eher die Ausnahme.

Von daher wäre eine frei zugängliche digitale Publikation über einen Hochschulschriftenserver im Grunde nichts Neues, sondern nur die Rückkehr zu alten Verhältnissen.

Trotzdem erscheinen heute nahezu alle juristischen Dissertationen in Verlagen. Wenn es keine finanziellen Vorteile bietet, in einem Verlag zu publizieren, müssen andere Gründe den Ausschlag dafür geben, auf die grenzenlose Sichtbarkeit einer Online-Publikation zugunsten einer doch eher kleinen Verlagsauflage zu verzichten.

München , Rn. Eine Stichprobe der ersten zehn Mitglieder des DJFT in alphabetischer Reihenfolge hat ergeben, dass die jeweiligen Promotionsordnungen ausnahmelos eine elektronische Publikation gestatten.

Der erst jüngst erschienene Ratgeber von Brandt, Dr. November für die Veröffentlichung der Dissertation durch die revidierende Neufassung vom RW — Sonderheft 33 fentlicht wird.

Geringe Rezeption von Dissertationen Ob eine solche Sichtbarkeit auch bei den juristischen Dissertationen in gleicher Weise gegeben ist, kann jedoch bezweifelt werden.

Auffällig ist, dass diese Literaturgattung in Aufsätzen und in der Rechtsprechung nur selten zitiert wird. Das legt die Vermutung nahe, dass diese Arbeiten auch von Kommentatorinnen und Kommentatoren gar nicht gelesen, sondern nur nach Verlagsprospekt oder auf Grundlage von bibliographischen Verzeichnissen wie der Karlsruher Juristischen Bibliographie KJB oder der nützlichen Übersicht neuer Literatur in der Juristenzeitung JZ nachgewiesen werden.

Das bedeutet aber noch nicht, dass dieses Werk auch inhaltlich rezipiert wird. Dafür nämlich muss die Dissertation tatsächlich am Arbeitsplatz juristischer Autorinnen und Autoren verfügbar sein.

Fachbereiche oder Hochschulen mit der Berechtigung, einen Doktor der Rechte zu verleihen. Zwar besteht immer die Möglichkeit, auch sehr gering verbreitete Titel über die Fernleihe zu beschaffen, doch wird dieser Weg nur bei einem wirklichen und konkreten Interesse beschritten.

In der bibliothekarischen Praxis ist B. Steinhauer Zur Sichtbarkeit und Verbreitung rechtswissenschaftlicher Dissertationen zu beobachten, dass vor Ort nicht vorhandene Titel eher übergangen als über den auswärtigen Leihverkehr angefordert werden.

Hier spielt nicht nur der zunehmende Zeitdruck beim Abfassen eigener wissenschaftlicher Texte eine Rolle, sondern auch die durch eine Volltextdatenbank wie Beck-Online kultivierte Erwartungshaltung, auf einen gewünschten Inhalt sogleich zugreifen zu können.

Wie steht es aber nun um die Vor-Ort-Verfügbarkeit von juristischen Dissertationen? Zwei kleine Erhebungen auf Grundlage der über das Internet frei zugänglichen Online-Bibliothekskataloge sollen hier eine beispielhafte Antwort geben.

Es handelt sich um insgesamt Arbeiten. Im Schnitt sind diese Arbeiten an 21 Bibliotheksstandorten zu finden. Nur drei Arbeiten stehen in mehr als 50 Bibliotheken, 22 Arbeiten jedoch sind an weniger als zehn Standorten verfügbar.

Mit Blick auf den juristischen Fachdiskurs sind aber gerade Standorte mit einer Fakultät von Bedeutung, denn hier werden nicht nur neue und damit in nicht wenigen Fällen auch thematische weiterführende Dissertationen geschrieben, hier entstehen auch wichtige Aufsätze, Handbücher und Kommentare.

Ausgehend von der Zahl von 45 Fakultäten in Deutschland kann man für die älteren Hagener Dissertationen sagen, dass sie noch nicht einmal an der Hälfte aller Fakultäten verfügbar sind.

Die jeweiligen Bibliotheksstandorte wurden dann in den mit einer Suche im Karlsruher Virtuellen Katalog angesteuerten Verbundkatalogen ausgezählt.

Bei diesem Verfahren werden Doppelstücke an einem Standort nicht erfasst. Mehrere Institutsbibliotheken an einem Standort wurden ebenfalls nicht separat gezählt, sondern der jeweiligen Universitätsbibliothek zugeschlagen.

Für die Zwecke der Erhebung kam es nur auf die Verfügbarkeit in einem bestimmten Bibliothekssystem überhaupt an.

Angemerkt sei, dass die Arbeit von Pein als Prädikatsdissertation mit einem Promotionspreis ausgezeichnet wurde. Oktober an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main wurden die Frankfurter rechtswissenschaftlichen Dissertationen des Jahres untersucht.

In der Reihe H der von der Deutschen Nationalbibliothek erstellten Deutschen Nationalbibliographie, die die Hochschulschriften verzeichnet, wurden insgesamt 32 rechtswissenschaftliche Dissertationen der Frankfurter Goethe-Universität nachgewiesen.

Von diesen Arbeiten sind 31 in einem Verlag erschienen, lediglich eine Dissertation wurde über den Tausch der Universitätsbibliothek als reine Hochschulschrift verbreitet.

Keine dieser Arbeiten ist frei zugänglich im Sinne von Open Access, doch werden einige Titel von Verlagen parallel zur Buchausgabe auch als kostenpflichtiges eBook angeboten.

Als Ergebnis der Sichtung der einschlägigen Bibliothekskataloge ist festzuhalten, dass die 32 Frankfurter Dissertationen im Schnitt in 20 Bibliotheken als gedrucktes Buch zu finden sind.

Dieser Befund deckt sich mit der in Hagen gemachten Beobachtung. Im Gegensatz zu den Hagener Arbeiten wurden die Frankfurter Dissertationen noch einmal sehr genau nach Fakultätsstandorten untersucht und dabei auch Dop- D.

Steinhauer Zur Sichtbarkeit und Verbreitung rechtswissenschaftlicher Dissertationen pelungen eines gedruckten und parallelen elektronischen Zugangs ausgeschlossen.

Hier zeigt es sich, dass die Frankfurter Arbeiten durchschnittlich an nur 16 Standorten mit einer Juristischen Fakultät zu finden waren.

Zehn der 32 Arbeiten waren sogar an weniger als zehn Fakultätsorten vertreten, davon zwei Dissertationen sogar nur an drei Universitäten, Frankfurt selbst schon miteingerechnet.

Das Ergebnis ist recht ernüchternd. Das Ergebnis der Hagener als auch das Frankfurter Untersuchung ist nicht im strengen Sinn repräsentativ.

Die Pflicht zur angemessenen Veröffentlichung In allen Promotionsordnungen finden sich Vorschriften zur Veröffentlichung von Dissertationen.

Historisch soll mit dieser Veröffentlichungspflicht zweierlei bezweckt werden, nämlich erstens die akademische Integrität des Promotionswesens zu sichern und zweitens den wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt im Fach zu fördern.

Zu diesem Zweck reichen bereits wenige, in öffentlichen Bibliotheken leicht zugängliche Exemplare aus. Allerdings bezieht er sich auf die über den Tausch verbreiteten Dissertationen.

Dieser Erwerbungsweg spielt jedenfalls im juristischen Fachreferat in der Praxis keine Rolle. Zustimmend kann mit man Babendreier darin aber ein Desinteresse der Bibliotheken an dieser Litertaturform beobachten, das freilich nur ein Reflex einer mangelnden Nachfrage ist.

Sich damit abzufinden, bedeutet freilich, Dissertationen als Forschungsleistung abzuwerten. Was in diesem Sinne als angemessen zu verstehen ist, wird dahingehend konkretisiert, dass in den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, wozu auch die Rechtswissenschaft zu zählen ist, bis zu 80 Exemplare für den Schriftentausch abzuliefern sind.

Bei einer Zahl von bis zu 80 Exemplaren kann tatsächlich jeder Fakultätsstandort mit einem Exemplar versorgt werden. Alternativ ist nach den Grundsätzen der Kultusministerkonferenz auch eine Verlagspublikation zulässig, wenn die Mindestauflage Exemplare beträgt.

Durch das Erfordernis einer Mindestauflage soll offenbar eine der Vertauschung von bis zu 80 Exemplaren vergleichbare Verbreitungswirkung erreicht werden.

Als weitere Optionen ist noch die Mikroform mit immerhin 50 Kopien oder die Online-Dissertation mit ihrer im Prinzip unbeschränkten Verbreitung vorgesehen.

Man fragt sich auch, wo bei einer Mindestauflage von Exemplaren die übrigen bis meist hochpreisigen Stücke abgesetzt und verbreitet werden sollen, wenn Bibliotheken als institutionelle Käufer weitgehend ausfallen?

Auch das Leitbild von bis 80 Tauschexemplaren wird eindrucksvoll verfehlt. Tatsächlich hat die Frage des Verhältnisses von Tauschdissertation und Ver- 23 Bei der Ablieferung von Tauschexemplaren an eine Bibliothek ist dies der Hauptzweck der Verpflichtung, vgl.

Steinhauer Zur Sichtbarkeit und Verbreitung rechtswissenschaftlicher Dissertationen lagspublikation viele Jahrzehnte die Diskussion um die angemessene Publikation von Dissertationen bestimmt.

So wurde sichergestellt, dass jede Dissertation an jedem Standort tatsächlich verfügbar war. Immerhin konnten sich Bibliotheken und Buchhandel darauf verständigen, dass auch von einer Verlagsdissertation bis zu 50 Exemplare für den Schriftentausch zur Verfügung stehen sollten.

Von den Autorinnen und Autoren wurden die damit verbundenen hohen Kosten als eine erhebliche Belastung empfunden. März Fundstelle: NBl.

Wird die Arbeit in einem Verlag publiziert, reduziert sich diese Zahl auf acht. April RW — Sonderheft 39 der Kultusministerkonferenz gehen auf diesen Punkt gar nicht ein und stellen ihn damit vollständig in das Ermessen der jeweiligen Universität bzw.

Fakultät vor Ort. Vergleicht man die historische Tauschpraxis, die ja auf eine Vollversorgung an jedem Standort ausgerichtet war, mit der aktuellen Verbreitungssituation von juristischen Dissertationen, so kann man kaum noch von einer angemessenen Verbreitung in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit sprechen.

Arbeiten, die an weniger als zehn Standorten zugänglich sind, verfehlen dieses Erfordernis sicher. Jährlich verzeichnet die Deutsche Nationalbibliothek aber wenigstens 1.

Daraus ergibt sich ein Platzbedarf von gut 23 Metern pro Jahr allein für die Rechtswissenschaft! Ein solcher Zuwachs lässt sich aus Platzgründen nicht mehr seriös verwalten!

Dissertationen sind daher wenigstens seit den 70er Jahren eine für die Bibliotheksplanung problematische Literaturgattung.

Eine prominente Empfehlung des Wissenschaftsrats propagierte damals für Universitätsbibliotheken das Leitbild eines Nullwachstums bzw.

Für die Dissertationen bedeutete dies zunächst eine Verringerung des Tauschs, um den Neuzugang einzudämmen. Zugleich wurden ältere Arbeiten mit geringer Benutzung in weitem Umfang ausgesondert.

Ausgenommen waren davon lediglich die Arbeiten der eigenen Hochschule. Verschärft wurde das Mengenproblem durch die Neugründung von Fakultäten und die steigenden Studierendenzahlen, wodurch auch die Zahl der Dissertationen gegenüber der Vorkriegszeit enorm zugenommen hat.

Hier wurden vor allem in die Mikroform hohe Erwartungen gesteckt. Die elektronische Dissertation Das kann von der elektronischen Dissertation jedenfalls auf der Nutzerseite nicht gesagt werden.

Gerade wegen der schnellen Verfügbarkeit unmittelbar am Arbeitsplatz, der Möglichkeit einer Volltextsuche sowie der digitalen Weiterverarbeitung von Zitaten werden digitale Dissertationen, wenn sie denn verfügbar sind, gerne genutzt.

Wo beispielsweise Bibliotheken umfangreiche eBook-Pakete mit Dissertationen erwerben, gibt es praktisch keine Anschaffungsvorschläge mehr für gedruckte Exemplare.

Auch wenn das traditionelle Buch für die intensive Lektüre umfangreicher Text immer noch als unentbehrlich bezeichnet wird, aus der Bibliothekspraxis lässt sich dieses Bild so nicht bestätigen.

Offenbar werden Dissertationen ohnehin nur kursorisch und punktuell rezipiert, was im digitalen Format ohne Weiteres leicht und dank der Volltextsuche auch effektiv möglich ist.

Wenn eine Arbeit wirklich intensiv durchgearbeitet wird, wird das Buch privat erworben, weil dann auch Anmerkungen notiert werden können.

Diese Ehre dürfte aber nur wenigen herausragenden oder für die eigene Forschung besonders einschlägigen Arbeiten zuteilwerden.

RW — Sonderheft 41 Trotz dieser Vorteile auf der Nutzerseite hat sich bei den Doktorandinnen und Doktoranden die elektronische Dissertation als Form jedenfalls in der Rechtswissenschaft nicht durchgesetzt.

Die vielen, vor allem in eBook-Paketen verfügbaren Titel werden allein auf Betreiben der Verlage zusätzlich zum gedruckten Buch angeboten, weil insbesondere die Bibliotheken u.

Das gleiche gilt auch für die intensive Lektüre bei den wenigen echten Leserinnen und Leser einer juristischen Dissertation.

Halten wir an dieser Stelle kurz inne. Es wurde festgestellt, dass derzeit juristische Dissertationen nur unzureichend in Fachbibliotheken verfügbar sind.

In den allermeisten Fällen kann man nicht mehr von einer angemessenen Verbreitung in der wissenschaftlichen Öffentlichkeit sprechen kann.

Eine Ausweitung der Sammlung gedruckter Dissertationen ist daher kein Weg, um die mangelnde Verbreitung und damit auch Sichtbarkeit dieser Arbeiten zu verbessern.

Hier verspricht allein die digitale Form Abhilfe. Jedenfalls auf Seiten der Nutzerinnen und Nutzer wird diese Art des Angebots bereits recht gut angenommen, zumal neben einer schnellen Bereitstellung des Inhalts auch digitale Mehrwerte geboten werden.

Allerdings sind diese digitalen Dissertationen nicht frei zugänglich im Sinne von Open Access. Sie stehen nur angemeldeten Bibliotheksnutzerinnen und Bibliotheksnutzern in einem authentifizierten Zugriff zur Verfügung und müssen vorher von den Bibliotheken erworben werden.

Zwar können Bibliotheken diese Arbeiten auch einzeln lizenzieren, doch wird aus Gründen der Arbeitsökonomie meist dem Erwerb in Paketen der Vorzug gegeben, wenn der Bibliotheksetat diese recht kostspielige Form der Anschaffung erlaubt.

Gerade kleine Fakultäten werden sich dies nicht in vollem Umfang leisten können. Empirisch gesehen sind juristische Verlagsdissertationen in den meisten Bibliotheken inexistent.

Richtig ist freilich, dass allein sie eine reelle Chance hat, im Rahmen einer Rezension gewürdigt zu werden.

Dass elektronische Dissertationen nicht am Diskurs teilnehmen, ist eine These, die sicher diskussionswürdig ist.

Vorrangiger Untersuchungsgegenstand wäre dann freilich die Informationskompetenz juristischer Autorinnen und Autoren. Steinhauer Zur Sichtbarkeit und Verbreitung rechtswissenschaftlicher Dissertationen Nutzung eine sehr transparente Nutzungsanalyse.

Während in einer traditionellen Bibliothek jenseits von Ausleihstatistiken kaum nachgeprüft werden kann, ob Arbeiten am Regal eingesehen oder anderweitig innerhalb der Bibliothek genutzt werden, zeigen digitale Plattformen ein sehr präzises Abbild der tatsächlichen Nutzungen.

Und hier ist es häufig zu beobachten, dass von mitunter mehreren hundert erworbenen Dissertationen viele Arbeiten nie oder nur sehr wenig zur Kenntnis genommen werden.

Manche Verlage habe auf diese Entwicklung bereits mit Kaufmodellen reagiert, bei denen praktisch alle lieferbaren Titel zur Recherche zur Verfügung gestellt werden, ein Kauf aber erst dann erfolgt, wenn diese Titel auch tatsächlich genutzt werden.

Liegt hier schon eine Lösung für das eingangs beschriebene Verbreitungsproblem juristischer Dissertationen? Könnte die Zukunft so aussehen, dass im Prinzip alle Arbeiten über entsprechende Plattformen verfügbar sind, aber erst im Nutzungsfall erworben werden?

Ein solches Modell könnte tatsächlich die aktuelle Versorgungslage im Umfeld Juristischer Fakultäten entscheidend verbessern. Die Frage ist aber, ob dieses Modell wirklich eine Zukunft hat.

Man denke nur an die sehr zahlreiche Anwaltschaft, aber auch an die Justiz, die öffentliche Verwaltung und die Politik bzw.

Auch über den engen Kreis der Rechtswissenschaft hinaus können juristische Dissertationen für andere Fachdisziplinen von Interesse sein.

Verfassungsrechtliche Arbeiten etwa haben auch eine Leserschaft in der Politikwissenschaft, steuerrechtliche Arbeiten können die Wirtschaftswissenschaften interessieren, Arbeiten aus den Grundlagenfächern die Sozialwissenschaften oder die Geschichte.

Es lassen sich leicht viele weitere Beispiele für interdisziplinäre Fragestellungen finden. Es ist fraglich, ob diese vielen unterschiedlichen Zielgruppen über zu lizenzierende digitale Verlagsangebote tatsächlich erreicht werden.

Für andere Wissenschaftsfächer an Universitäten mit einer Juristischen Fakultät mag das der Fall sein, für die Anwaltschaft, die Justiz und die Politik eher nicht.

Dabei behan- H. Berlin Wenn Justiz und Politik juristische Dissertationen aus Gründen beschränkter Zugänglichkeit aber kaum zur Kenntnis nehmen, führt dies auch zu einer inakzeptablen Ineffizienz rechtswissenschaftlicher Forschung.

Darauf zu verweisen, dass interessierte Gerichte und Parlamente ja die entsprechenden Bücher erwerben können, überschätzt die bibliothekarische Versorgung speziell der Justiz unterhalb der obersten Gerichtsbarkeit und verkennt zudem die von hohem Zeitdruck geprägte Arbeitsweise in diesen Bereichen.

Solange Dissertationen nur als gedruckte Bücher oder hinter Paywalls in kostenpflichtigen Verlagsdatenbanken zugänglich sein, korrespondiert ihre mangelhafte Verbreitung mit einem verbreiteten Desinteresse.

Insoweit könnte man argumentieren, dass doch eigentlich alles gut funktioniere, wenn hochspezielle Forschungsliteratur nur streng nachfrageorientiert angeschafft und damit sehr effizient zugänglich gemacht wird.

Dieser Einwand verwechselt freilich die tatsächliche Nachfrage unter unzureichenden medialen Bedingungen mit dem diskursiven Potenzial der in den Dissertationen erhaltenen Forschung.

Das gilt vor allem für die juristische Praxis, die anders als über allgemeine Suchmaschinen solche Arbeiten praktisch nicht zur Kenntnis nimmt.

Hier liegt ein entscheidener Unterschied zwischen der Forderung eines umfassenden Schriftentausches oder dem Ruf nach mehr Geld und Platz für mehr Verlagsdissertationen und Open Access.

Bisher wurde selbstverständlich vorausgesetzt, dass juristische Dissertationen, wenn die wissenschaftliche Öffentlichkeit sie zur Kenntnis nimmt, von Mitgliedern eben dieser Öffentlichkeit auch gelesen werden.

Diese Feststellung erscheint trivial, sie ist aber für eine funktionierende Forschungskommunikation in der Rechtswissenschaft nicht ohne Probleme.

Hier geht es um die Frage, welche tatsächliche Lesezeit wissenschaftlich arbeitenden Juristinnen und Juristen zur Verfügung steht und welche Lesezeit sie haben müssten, um die für ihr Forschungsgebiet einschlägigen Arbeiten tatsächlich zur Kenntnis zu nehmen.

Selbst bei einem hohen Spezialisierungsgrad kommt man leicht auf wenigstens eine Dissertation in der Woche.

Und dabei ist nur von Dis- I. Steinhauer Zur Sichtbarkeit und Verbreitung rechtswissenschaftlicher Dissertationen sertationen die Rede.

Wenn man noch einschlägige Aufsätze und dergleichen hinzurechnet, dürfte eine in der Summe erdrückende Leselast zusammenkommen. Wie auch immer diese Verfahren dann funktionieren, eine Voraussetzung muss in jedem Fall gegeben sein, nämlich der freie Zugang zum Content, um das Textmining erfolgreich durchführen zu können.

Hier würden Zugangsbeschränkungen im Ergebnis bedeuten, dass entsprechende Inhalte nicht oder nur sehr nachrangig zur Kenntnis genommen werden.

Allein aus Kapazitätsgründen wird die Wissenschafts- bzw. Forschungskommunikation der Zukunft auf Textmining-Verfahren nicht verzichten können.

Daraus dürfte sich allein schon um der zuverlässigen Kenntnisnahme willen ein faktischer Zwang zu Open Access auch und gerade für forschungsintensive Texte wie juristische Dissertationen ergeben.

Die Frage jedoch, ob Open Access eine freiwillige Entscheidung von Autorinnen und Autoren sein soll, wird gerade bei buchaffinen Disziplinen, zu denen ja auch die Rechtswissenschaft gehört, seit mehreren Jahren leidenschaftlich diskutiert.

Diese Zahl wird man angesichts gestiegener Promotionszahlen heute sicher nach oben korrigieren müssen.

Konstanz geht mit schlechtem Beispiel voran. Februar RW — Sonderheft 45 cher Weise und in welchem Medium publiziert wird, mitumfassen soll.

Allein der Umstand, dass in einer gedruckten Publikation im Gegensatz etwa zu einem im Internet frei zugänglichen Inhalt ganz andere Zielgruppen erreicht werden, legt es nahe, dass eben diese Entscheidung für eine bestimmte Zielgruppe genau zu der Freiheit der wissenschaftlichen Kommunikation gehört, die das Grundrecht der Wissenschaftsfreiheit in Art.

Auch eine Buchpublikation ist eine Veröffentlichung und kann als solche jederzeit und von jedermann zum Gegenstand einer öffentlichen Debatte in Online-Foren gemacht werden.

Hier wird deutlich, dass die Idee einer souveränen Werkherrschaft den öffentlichen Charakter wissenschaftlicher Diskurse verfehlt. Hier steht die im Zusammenhang mit Open Access gerne behauptete Publikationsfreiheit des einzelnen der ebenfalls verfassungsrechtlich geschützten Rezeptionsfreiheit der vielen gegenüber und muss sich in praktischer Konkordanz auch einer persönlich nicht favorisierten Rezeptionssituation öffnen, wenn diese in einer bestimmten Wissenschaft Standard 44 Vgl.

Festschrift für Werner Thieme zum Geburtstag, Köln [u. Steinhauer Zur Sichtbarkeit und Verbreitung rechtswissenschaftlicher Dissertationen geworden ist.

Nach Grimm darf die Wissenschaftsfreiheit nicht gegen die wissenschaftliche Gemeinschaft individualistisch in Stellung gebracht werden.

Als Beispiel nennt er den Verzicht der Veröffentlichung von Forschungsergebnissen, die aus Kooperationen mit privatwirtschaftlichen Unternehmen gewonnen wurden.

Dies sei ein funktionswidriger Grundrechtsgebrauch, der um der Wissenschaftsfreiheit willen nicht hinzunehmen sei. Für die Gesamtheit des rechtswissenschaftlichen Schrifttums kann man derzeit vermutlich nicht von einer wissenschaftsimmanenten Notwendigkeit von Open Access reden.

Das gilt, wie eingangs gezeigt wurde, aber nicht für die juristischen Dissertationen, die kaum verbreitet, wenig rezipiert und daher faktisch unsichtbar sind.

Wurde diese nicht unerhebliche Belastung des Eigentumsgrundrechts trotz einiger Kritik um der angemessenen Verbreitung der Dissertation als 49 Vgl.

Grimm, Wissenschaftsfreiheit vor neuen Grenzen, Göttingen , S. Die starke Überhöhung der Bedeutung des geistigen Eigentums in der aktuellen Debatte um Open Access ist im Vergleich zu der finanziellen Belastung durch die Ablieferungspflicht vieler Tauschexemplare in der älteren Promotionspraxis kaum nachvollziehbar.

Hier geht es zum einen um die traditionelle Form der Dissertation als gedrucktes Buch, die bei einer digitalen Publikation infrage gestellt wird, und um die Rolle der rechtswissenschaftlichen Verlage.

Es wäre sicher ein Verlust, wenn als Folge der Etablierung von Open Access bei den rechtswissenschaftlichen Dissertationen keine gedruckten Arbeiten mehr verfügbar wären.

Sie wollen nicht darauf verzichten, als im Wortsinn greifbares Ergebnis ihrer jahrelangen Mühe am Ende ein richtiges Buch in der Hand zu halten.

Im Wege des Print on demand können parallel zur frei zugänglichen Online- Fassung einer Arbeit qualitativ hochwertige Leseexemplare zu wirtschaftlichen Bedingungen hergestellt und angeboten werden.

Steinhauer Zur Sichtbarkeit und Verbreitung rechtswissenschaftlicher Dissertationen ve Lektüre kaufen, höher sein als die Zahl derjenigen, die wegen der freien Verfügbarkeit von einem Kauf absehen.

Das kann allerdings nur funktionieren, wenn die Preise für gedruckte Dissertationen moderat sind. Angemerkt sei, dass diese Art der Verbreitung juristischer Dissertationen wegen der leichteren Sichtbarkeit und Auffindbarkeit deren Rezeption sicher steigern wird, auch und gerade bei der privaten intensiven Lektüre.

Natürlich darf man hier keine überzogenen Erwartungen haben, aber die Steigerung echter Leserinnen und Leser von vielleicht 5 bis 10 auf mehr als 30 wäre schon ein enormer Erfolg.

Es darf nicht vergessen werden, dass juristische Dissertationen nun einmal hochspezielle Nischenliteratur sind. Im Vergleich zur überkommenen Tauschdissertation, die praktisch nur in Universitätsbibliotheken verfügbar ist, sollte es die besondere Aufgabe von Verlagen sein, für eine bessere Verbreitung zu sorgen.

Wegen der Verfügbarkeit im Buchhandel sind Dissertationen ja nicht mehr nur in wissenschaftlichen Bibliotheken zu finden, sondern zielen auch auf die Justiz, die Anwaltschaft und die interessierte Öffentlichkeit als Abnehmer.

Wir hatten jedoch gesehen, dass Verlagsdissertationen jedenfalls im Diskursraum der Juristischen Fakultäten nur unzureichend verbreitet sind.

Es ist kaum anzunehmen, dass es in der Justiz oder der Anwaltschaft grundlegend anders ist. Im Vergleich zu Open Access können Verlage sicher nicht darauf verweisen, dass sie juristische Dissertationen besonders erfolgreich verbreitet haben.

Allerdings erbringen Verlage etwa durch die Pflege von Schriftenreihen oder besondere Qualitätsanforderungen eine Orientierungsleistung, die reine Open Access Plattformen in dieser Form noch?

Diese Plattformen verbreiten Inhalte durch Metadaten entlang einer meist bibliothekarisch organisierten Informationsinfrastruktur. Sie können die Arbeiten zudem professioneller, als institutionelle oder fachliche Repositorien dies vermögen, digital aufbereiten und auf eigenen Plattformen durch Verlinkungen und andere Mehrwerte angereichert anbieten.

Überdies können Verlage gut gestaltete Buchausgaben wie bisher weiterhin exklusiv vermarkten. Bei dieser Textsorte publizieren Verlage zunächst nur, was ihnen angeboten wird.

Zudem werden Form und Inhalt von einem Prüfungsamt bzw. Prüfungsausschuss vorgegeben. Dissertationen eröffnen anders als Handbücher, Lehrbücher oder Kommentare nur wenig verlegerischen Gestaltungspielraum.

Verlage haben hier tatsächlich nur die Funktion, die von der Wissenschaft her geforderte Verbreitung zu organisieren.

Wenn sie damit nicht mehr erfolgreich sind, wofür derzeit viel spricht, werden sie überflüssig. Zwar bieten auch Verlage mittlerweile digitale Sammlungen zur Lizenzierung an, doch erschweren Zugangsbarrieren die interdisziplinäre Rezeption und die Sichtbarkeit in der juristischen Praxis.

Generell sollte die Diskussion nach dem angemessenen Weg, eine juristische Dissertation zu publizieren, von Fragen der Sichtbarkeit und der Rezeption bestimmt sein.

Auch die von Verlagen immer wieder hervorgehobene Qualitätskontrolle durch Schriftenreihen scheint sich auf die tatsächliche Verbreitung einer Arbeit in den Bibliotheken M.

Tatsächlich nimmt die Frage der optimalen Selbstvermarktung durch den Ver- öffentlichungsort bei Brandt, Dr. Steinhauer Zur Sichtbarkeit und Verbreitung rechtswissenschaftlicher Dissertationen kaum auszuwirken.

Am Ende sind es die Juristischen Fakultäten, die die eigentliche Qualitätskontrolle leisten oder nicht. Die vorstehenden Überlegungen dürften gezeigt haben, dass es zu Open Access bei juristischen Dissertationen eigentlich keine sinnvolle Alternative gibt.

Diskutiert werden muss aber, wie man diese Openness richtig organisiert und welche sinnvollen und begleitenden Dienstleistungen die juristischen Verlage hier in Zukunft anbieten können.

Es geht am Ende nicht darum, das freie Internet gegen die Verlage auszuspielen,59 sondern gemeinsam das Problem einer unzureichenden Sichtbarkeit und Verbreitung aktueller rechtswissenschaftlicher Forschung in Gestalt der Dissertationen anzugehen und einer für die Bedürfnisse der Praxis sinnvollen und zukunftsfähigen Lösung zuzuführen.

Jahrhundert, München , S. Hier ist zu bedenken, dass das Internet zwar die Zugänglichkeit zu Inhalten gewährleisten kann, aber damit zugleich nicht automatisch auch Sichtbarkeit gegeben ist.

Hier geht es um gute Meta-Daten und Informationsinfrastrukturen. Hier können auch Verlage einen Beitrag zu mehr Sichtbarkeit und einer besseren Auffindbarkeit leisten.

Was dieser Verlag tut und was ihn von den anderen beiden unterscheidet, kann er sogleich darstellen.

Dazu bitte ich die drei Herren, in einem kurzen Eingangsstatement darzustellen, wie sie ihren Verlag im Verhältnis zu Open Access sehen.

Rux Ich freue mich, dass ich hier sein kann, weil uns Open Access als Verlag schon länger bewegt und wir aktuell versuchen, Open Access nach vorne zu bringen.

Wir sind überzeugt davon, dass es eine gute Form des Publizierens ist. Die vorgestellten Open-Access-Projekte sind durch die Bank sehr schön und bieten viele spannende Inhalte Ich freue mich über lebendige Redaktionen und über Autorinnen und Autoren, die bereit sind, ihre Zeit und ihre Gedanken diesen Medien zur Verfügung zu stellen.

Aber bei allen Beispielen wurde deutlich, dass das System letztendlich auf Selbstausbeutung der Beteiligten beruht, wie so vieles in der Wissenschaft.

Das ganze System der Wissenschaft beruht ja auf Menschen, die — aus welchen Gründen auch immer — bis an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit und teilweise darüber hinaus gehen, um neue Erkenntnisse zu finden, und denen es im Zweifel egal ist, ob sie damit viel Geld verdienen.

Das ist vielleicht etwas pauschal gesagt und zeichnet nur ein grobes Bild der Wirklichkeit, aber im Prinzip stimmt das so.

Fachbereich Rechtswissenschaft; apl. Wie man sich unter diesen Umständen professionalisieren oder professionelle Dienstleistungen von Dritten einzukaufen soll, ist mir ein Rätsel.

Natürlich gibt es alle möglichen kostenfreie technische Systeme für Open Access Publikationen Da könnte ich einigen, die heute Morgen ihr Projekt vorgestellt haben, vielleicht noch den einen oder anderen Rat geben..

Aber man muss sich nur einmal anschauen, welchen Aufwand man etwa bei einem System wie OJS — das wir auch als Verlag nutzen — betreiben kann und teilweise auch betreiben muss, um das System dahin zu bringen, dass es vernünftig funktioniert.

Bis vor kurzem war OJS zum Beispiel nicht in der Lage, eine Herausgeberstruktur abzubilden und dafür zu sorgen, dass ein neu eingereichter Text zunächst an die Herausgeber der Zeitschrift geschickt wird — weil das System schlicht davon ausgegangen ist, dass es nur eine Person geben kann, die das ganze Review- Verfahren organisiert.

Die Vorstellung, dass zuerst die Herausgeber den Text prüfen, ob er ins Konzept der Zeitschrift passt, war im Programm schlicht nicht implementiert.

Also mussten wir das Programm mit erheblichem Auswand umprogrammieren. Letzten Endes landet man immer wieder bei der Erkenntnis, dass man für die Veröffentlichung Dienstleistungen braucht, die mit Wissenschaft erst einmal rein gar nichts zu tun haben und man braucht irgendjemanden, der diese Dienste leistet.

Aber das sind keine langfristigen Lösungen. Genau hier sehe ich uns als Verlage in der Pflicht, der Wissenschaft entsprechende Dienstleistungen anzubieten — und wir sind auch in der Lage sie anzubieten.

Gestern und heute ist deutlich geworden, dass wir sehr genau unterscheiden müssen, um welche Art von Publikationen es geht.

Das ist auch richtig so, weil zur Rechtswissenschaft zwar teilweise auch hoch abstrakte Grundlagenforschung gehört. Eigentlich geht es aber darum, konkrete Probleme sinnvoll zu lösen.

Und dafür brauchen wir Praktiker, dafür brauchen wir Anwälte, wir brauchen Richter, wir brauchen Verwaltungsbeamte. Wir brauchen viel Kompetenz bei der Lösung ganz praktischer Probleme.

Und wenn ein Verlag den Rechtsanwendern mit Kommentaren, Handbüchern oder Zeitschriften dabei hilft, solche Probleme zu lösen, dann ist das eine gute und wertvolle Leistung.

Die se Leistung kommt vor allem den Rechtsanwendern zu Gute die damit wiederum ihren Lebensunterhalt verdienen. Für mich ist es völlig selbstverständlich, dass sich die Rechtsanwender an den Kosten beteiligen, die den Verlagen durch die Konzeption von Werken, durch die Suche nach Herausgebern und Autoren, durch die kritische Durchsicht der Manuskripte und so weiter entstehen.

Das ist in meinen Augen aber etwas völlig anderes als die eigentliche Wissenschaft zu eher grundlegenderen Themen, zu eher abstrakten Fragen.

Hier sind in der Rechtswissenschaft vor allem Monographien und Aufsätze in spezialisierten Fachzeitschriften das Mittel der Wahl für die Publikation von Forschungsergebnissen.

Hier ist die Interessenlage aber grundsätzlich anders. Denn wann kauft sich der Praktiker, der Anwalt schon mal eine Dissertation?

Natürlich gibt es Kanzleien, die sich mit sehr grundlegenden Dingen befassen und wissenschaftlich arbeiten.

So haben gerade die Kanzleien, die in der Politikberatung im weitersten Sinne unterwegs sind ein massives Interesse daran, sich mit neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen auseinanderzusetzen.

Und diese Erkenntnisse werden sie im Zweifel auch einkaufen — oder die nächste Fachbibliothek nutzen, um auf diese Erkenntnisse zugreifen zu können.

Hier haben wir eine Art von Kreislaufsystem: Unsere Autorinnen und Autoren im Wissenschaftsbereich, sind diejenigen, die — bevor sie hoffentlich bei uns veröffentlichen — unsere wissenschaftlichen Publikationen lesen.

Im Wissenschaftsbereich sind diejenigen, die unsere Werke nutzen, also nicht diejenigen, die für diese Werke bezahlen.

Die Kosten tragen die Bibliotheken. Daran soll sich in einem auf Open Access ausgerichteten System wohl auch nichts ändern. Es geht nur darum, die Mittel umzuschichten und dafür zu sorgen, dass das, was die Bibliotheken heute für den Bestandsaufbau ausgeben, in Zukunft für Open Access Publikationen verwendet wird.

Wenn wir das schaffen, sind wir in einem System, das auch für Verlage sinnvoll ist, weil die Zuständigkeiten klar abgegrenzt werden können.

Als Verlag schaffen wir keine Wissenschaft. Wir erzeugen keine neuen Erkenntnisse. Bei der Wissenschaftsliteratur bekommen wir in der Regel ein fertiges Manuskript.

Dagegen kommt man unter Beschränkung auf die mit einem starken A des chemischen Potentials verbundenen Rkk. Jesus College. Sir Leoline W illiam C.

Moore, Königswasser. Die Wirkung von Chloridiwen a Potential der Salpetersäureelektroden. Gegen Vn. N ichols Lab. Beckm ann und R. In Jod gelöster Schwefel zeigt sowohl beim F.

Dies erscheint um so bemerkenswerter, als Eisen durch Jod nur bis zu Doppelmolekülen aufgespalten wird, u. Zu kryoskopischen Verss.

Versuchsdauer eine einmal eingestellte Temp. Die kryoskopische Konstante des Anthrachinons F. Die Molekulargewichtswerte für in A nthrachinon gel.

Se8 nahezu beibehalten gef. Schwefel ergab darin ein Mol. Zu den Verss. Bei Einw. Roter PhosPtor reagiert mit geschm.

Jod unter Aufspaltung des Moleküls bis zu P, gef. Zur weiteren Stütze seiner Ansicht teilt Vf. Buisson und Ch.

Teil I. Luft ein Rückstand, welcher JSreon enthielt. Luft nicht kondensierbaren Rückstand, der hauptsächlich aus Heliwn und einer nachweisbaren Menge Neon bestand.

Im ganzen wurde bei 35 Versa, dieses noch unerklärte Auftreten von Neon ausnahmslos festgestellt. Teil II. Ein Vers.

College Leeds. F kanz. Rengade und N. Costeanu, Über die wasserfreien Sulfide der Alkalimetalle. Diese Sulfide wurden dargestellt ähnlich wie die wasserfreien Alkalioxyde vgl.

Entfernung des letzteren durch Dest. Es wurden in einem evakuierten, umgekehrten U-Rohr, dessen beide Schenkel durch eine Capillare verbunden sind, Schwefeldämpfe auf geschmolzenes, vorher eindeat.

Metall geleitet, dieser Schenkel mehrere Stunden lang auf einer geeigneten Temp. Zur Analyse wurde der das Sulfid enthaltende Schenkel unter W.

Die erhaltenen Prodd. Die L öslichkeit wächst m it dem Atomgew. Sie sind leicht oxydierbar; bei Berührung mit einem erhitzten Glasstab leuchten sie u.

Die Miaehungskomponenten können homogen oder zonar im Krystall verteilt sein. Beim Erhitzen im CStrom liegt die Temp.

Ankerite und Dolomite zerfallen dagegen, indem die an Mg u. Letztere wird durch Erhitzen im feuchten Gasstrom beschleunigt. Die mineralogische Zus.

Braunspatgemische durch partielles Zersetzen möglich. Ersteres Verf. Die Mischsalznatur beider Mineralien tritt hierbei insofern hervor, als sieh die Fe-haltigen Verbb.

Ankerite und Dolomite zersetzen sich in HCl als solche. Dasselbe gilt für das Verhalten gegen Kupfernitratlsg.

Zwei sog. Letzteres verliert H ,0 erst bei hoher Temp. Dieses Mol. Das Salz ist langsam 1. KMn04 von 3,16 g pro 1. Paris von M.

Es sollte eine Methode ausgearbeitet werden zur Best. Ferrieisen in einer Lsg. The Analyst Zur Reduktion der Ferrisalze wurde Natriumthiosulfat angewandt und die Reduktionsgeschioindigkeit bestimmt.

NaaSsOs u. Eisenalaun oder solchen, welche Zusätze enthalten 4 oder 12 Mol. Kaliumcyanat, 4 Mol. Phenol oder 4 Mol.

Die Rkk. Diese Ionen können entstehen entweder nach I. Da die Rk. East London Coll. Als Th G-haltiges Wismutoxyd weit über seinen F.

Von den abnormen Rkk. Aus einer Silbemitratlsg. Durch Zusatz von Bi wird diese Bk. Zirkonoxychlorid krystallisierte ohne Th C.

Bei der Krystallisation von K -u. Es werden also durch vorliegende Unters, die Forderungen der Theorie von F a j a n s vgl. Berlin, Lab.

K nöflep. Versetzt man den noch feuchten Thoriumphosphatniederschlag mit verd. H ,S04, oder erhitzt man den getrockneten Nd.

Dieser Körper, den der Vf. Durchschnittlich erhielt Vf. Präparate von Bo ' thorium deren Aktivität, direkt nach der Herst. L Proske, Über die Zersetzung von Bleisulfat durch Eisenoxyd.

H ilp e r t, Metallurgie 5. M ostow itsch, Metallurgie 8. Metall u. Hochschule Berlin. G utbier und E. Sauer, Über kolloides Bleidioxyd.

E in Beitrag zur Kenntnis der Hydrolysenmethoden. Im Verein mit M. Eine Dialyse durch Pergamentpapier war auch bei Zusatz des Schutzkolloids nicht möglich.

Konzentriertere Lsgg. Nach dem Filtrieren entfärbten sich dagegen die konzentrierteren schneller. Besser haltbare kolloide Lsgg. Überschüssiges NH3 verhindert die Kolloidbildung.

Man trägt am besten das fein gepulverte Ammoniumchloroplumbat in eine Mischung von NHa u. Derart hergesteUte PbO,-Lsgg.

Chemie der Techn. Gr o sch uff. Die Rk. Die Gesamtreaktion, eine Rk. Hierbei verläuft die Rk. H3P 0 3 regeneriert wird.

WasBerstoifionen beschleunigen die Rk. Ordnung berechnet durch eia Minimum. Dies ist zum Teil auf den Anfangsbetrag der sekundären Bk.

Ist HCl zu Beginn anwesend, so zeigt der für eine Rk. Science, S illim a n [4] Y a le Univ. Stubbs, E in spektrophotometrischer Vergleich des Emissionsvermögens festem und flüssigem Kupfer und von flüssigem Silber bei hohen Temperaturen nit dem Emissionsvermögen eines Vollstrahlers.

Silber aus, deren Emissionsvermögen bei hohen Tempp. Das relative Emissionsvermögen von fl. Diese beschleunigende Wrkg.

Das Maximum der Wrkg. FeClj in einer Lsg. HCl wirkt anfangs schwach verzögernd, bei zunehmender Konzentration beschleunigend.

HsS04 ruft eine geringe Verzögerung der Oxydation hervor. Kupfer-, Cadmium- und Palladiumchlorid beschleunigen die Rk. A nalyt Lab. Eine Schwefelsäure Lsg.

Die Verb. Bei Anwendung entsprechender Mengen wird eine zweite Verb. Löslichkeit gleicht. Andere Verbb. Ebenso entstehen zwei Verbb.

Diese Verbb. Sie werden bei längerem Stehen krystallinisch, es zeigten sich u. Durch Alkalien werden die Verbb. Titansäurehydrat zerlegt.

Die Verbb. Diese Erscheinung wurde bei den Verbb. J ung. Organische Chemie. M argosches, Über Kohlenwasserstoff- und Kohlenstoffchloride. Es werden Beispiele angeführt für die in der periodischen Literatur angewandte, nicht einwandfreie, in vielen Fällen irrtümliche Nomenklatur der Chlorderivatc des Äthans und Äthylens, von denen eine Übersicht mit Angabe der verschiedenen gebrauchten Namen nebst Formeln gegeben wird.

Acetylendichlorid genannt , mit Tetrachloracetylen, bezw. Perchloräthan besser als Hexachloräthan, Perchlorbenzol als Hexachlorbenzol.

Das terminologische Moment wird in wichtigen Fragen, z. Ju liu s M eyer, Über die Verseifung der Triglyceride. Monoglycerids verbraucht worden ist.

Wie die Konzentrationen der verschiedenen Ester des Glycerins sich während der Verseifung mit der Zeit ändern, hat sich für den Fall der sauren Triacetinverseifung berechnen lassen.

Über die Konzentrationen der verschiedenen Prodd. Die Unmöglichkeit, Ammoniumverbb. Es ist dem Vf. So entstanden zwei durchaus verschiedene Verbb.

Sie zerfallen alle in Trimethylamin, Aldehyd u. Alkohol, u. Nie entstehen nachweisbare Mengen des anderen Aldehyds.

Über Trim ethylalkoxylam m onium basen. Mitbearbeitet von K u rt B ratring. Lange Nadeln aus A. Aus dem Hydrat durch Sublimation im Vakuum.

Sehr hygroskopisch. A u s Trimethylaminoxydhydrat mit Methyljodid. Farblose Krystalle aus Methylalkohol. Zers, sich bei ca.

Farblose, nicht hygroskopische Krystalle aus absol. Analog mit Äthylbromid. Sehr hygroskopische Krystalle aus A.

Aus wasserfreiem Trimethylaminoxyd und n. Farblose Krystalle aus A. Nicht hygroskopisch. Beim Eindampfen zers.

Methyl-, Äthyl- oder n. Propylalkohol entstehenden aber nicht isolierten Trim ethylhydroxylam m onium alkoholate, [N CHa s OH ]OR, nicht in Trimethylamin und Aldehyd, sondern in Trimethylaminoxyd und den betreffenden Alkohol, und liefern daher mit Salzsäure Trimethylhydroxylammomumchlond.

Natriumäthylat in völlig absol. Farblose, sehr hygroskopische Krystalle. Ebenso liefert Trim cthylm ethoxylam m oniw npropylat, [N CH3 3.

Gelbbraunes, amorphes, sehr hygroskopisches Pulver. P osneb. Jaroslav M ilbauer, Über einige Tetramethylammoniumverbindungen. Verpufft beim Erhitzen.

Purpurrote, tetragonale Krystalle. Zers, sie h bei Ggw. Explodiert beim Erhitzen. Schm, unter B. Schm, beim Erhitzen. Die wss. Wird von W.

Wahrscheinlich trikline Krystalle aus W. Böhm, techn. P o sneb. W illiam E. Henderson und David R,. In Fortsetzung einer früheren Arbeit Journ.

Weinland, und Chr. NH3 in das Kation der H e x a c e ta to trichrom base tritt in der Verb. Eine Vereinfsc unc würde erzielt werden, wenn man ein Kation mit 4 Fe-Atomen als vorliegen a nimmt.

Ferner war zu untersuchen, ob wirklich 3 E ssigsäu rereste auf 2 Fe-A om zum Kation gehören. Verwendet man z. Ferrichloridhexahydrat mindestens 5 Mol.

Pyridift und nicht unter 2 Mol. Geht man mit der Menge des Pyridins auf 2 Mol. Geht man dagegen mit den EisesBigmengen herunter, so bildet sich entweder ein Gemenge von grüngelben Nadeln und braunen Oktaedern oder die letzteren allein.

Der oktaedrische Körper enthält ein Kation mit 4 Fe-Atomen. Jodide dieser Reihen sind über Ferriacetat und Lithiumjodid zugänglich.

Aus einer Lsg. Ferrichloridtri- oder -hexahydrat und 5 Mol. Pyridin unter starker Wärmeentw. Beim Erkalten verschwinden die Oktaeder, und das Ganze erstarrt zu einer dunkelgrünen, nadeligen M.

Ein einheitlicher Körper konnte aus dieser M. Durch Waschen mit absol. Sie zeigen aber bei gleicher Darstellungs- und Waschmethode nicht immer die gleiche Zus.

Auch bei Steigerung des Eg. Im allgemeinen fallen hierbei die Werte für Pyridin und CI. Es g e lin g t nun, aus diesem A usgan gsm aterial einen reinen Körper darzustellen, indem man seiner Lsg.

Aus Ferribrom id entsteht in ana oger We. Die 4 H alogenatom e sind ionogen gebunden, gehören also zum Amon.

Pyridinmoleküle zum Kern folgt aus dem Verhalten der Verbb bei sämtlichen Umsetzungen. Im Sinne W e rb e rs sind die in dem Chlorid vorhanden beiden Hydroxylgruppen als H y d r o x o g r u p p e n nicht 0 - Gruppen anzusehen.

Fe-Atomen einfacher formulieren lassen; auch die Zus. Denn der Zerfall eines mit Hilfe von Oxosauerstoff aufgebauten Kations durch Hydratation dieses Sauerstoffs in zwei Kationen ist bis jetzt nicht beobachtet.

Einheitliche Individuen mit 4, bezw. Diejenigen mit mehr als 3 Pyridinmolekülen im Kation sind gelbgrün, und zwar um so heller, je mehr Pyridin sie enthalten.

Dieser Farbenton zeigt einen leichten Einschlag von Braun beim nadeligen Tetrachlörid der Hexacetatotripyridintetraferribase.

Alle diese Salze liefern rotbraune wss. Nach längerem Stehen tritt vollständige Zers, ein unter Gelatinierung der Lsg. Auch Aceton löst rotbraun.

Mit der gleichen Farbe löst Chlf. Aus diesen Lsgg. Um reines Prod. Pyridin löst sämtliche hierher gehörigen Körper an tief dunkelbraungrüner Farbe. Tetrachloride mit 3 Mol.

Pyridin liefern ans Pyridinlsg. Körper, die nur wenig pyridinreicher sind. H,SO,; braune, reguläre R. L ang Oktaeder, teilweise in Kombination mit Würfeln.

Geht in das Dihydroxotetrachlorid über durch Umlösen aus Chlf. Im Gegensatz zu den Chloriden fallt aus der Lsg. In der Formel ist die Anordnung der Essigsäurereste u.

Bromatome im Anion willkürlich. Da Farbwechsel stets auf Kemänderung beruht, u. Aus diesem Bromid erhält man durch Digestion mit absol.

Aus Chlf. Bromidacetat eim Hexacetatooxotetrapyridintetraferribase X. Hcxacetatooxotripyridintetraferrildrabromid VI. Die J o d id e der Acetatopyridinferribasen können nicht in derselben Weise gewonnen werden wie die Chloride u.

Bromide, da eine Verb. FeJ3 nicht existiert. Aus Ferriacetat, L iJ u. Pyridin in Eg. Li-Halogenide eignen sich für solche Umsetzungen besonders, weil sie sowohl m W.

Fällung aus Chlf. Die erhaltenen glänzenden, braunen Nadeln geben schwankende analytische W erte, die jedoch auf einen Körper der Zus.

XI hinweisen. Wahrscheinlich verliert in der Chlf. In dieser Forme ist die Verteilung der negativen Reste im Anion willkürlich.

Der u r s p r ü n g l i c h e , grüne Körper ist wohl eine hydratisierte Form. Immerhin bleibt es fr a g lic h , o in XIII. Jodidacetat der Tetrapyridinbase XI.

Das Salz ist eine Verb. H e x a c e ta to o x o h y d r o x o te rs pyridintetraferridijodidacetat und 2 Mol.

Trocknen im Exsiccator braun. K J-L sg. Aus der Lsg. Das Nitrat mit 6 Mol. Pyridin XIX. Beim Erkalten krystallisieren Nitrate mit nur 3,5 Mol.

Pyridin im Kation auB, deren Zus. Wird nicht immer ganz rein gewonnen. Liefert mit LiCl das Tetrachlorid der Tripyridinbase. Acetat XXIV. Da diese Prodd.

Aus Lsgg. Der granatrote Körper unterscheidet sich von den übrigen aus FeCl3, Eg. Bemerkenswerterweise bildet sich dabei ein in W. Perjodidacetat XXVI.

Für das granatrote Salz ergibt sich die Formulierung XV. Essigsäure beständig ist. Ebenso ist es dieses stark saure Anion, dessen dreiwertiges Fe aus der wss.

J frei macht u. Das mit Benzol gefällte Prod. Löst sich in W. Die Art, wie mehrere Fe-Atome in einen solchen Kation durch Nebenvalenzen der Esaigsäurereste verknüpft sein können, wird durch Formelbilder veranschaulicht.

Liefert, mit konz. J ost. Als Nebenprod. Dicetyl krystallisiert aus A. Die geringste Spur von Feuchtigkeit vermehrt bei der Rk. Margarinsäure; krystallisiert aus verd.

Die Ester werden durch fraktionierte Krystallisation aus verd. Säure, ausgenommen hiervon sind die FF. Original Communications, eighth international Congress of applied Chemistry Mc G i l l University.

Montreal, Canada. Ammonium-p-phthalat konnte nach dieser Methode nicht dargestellt werden, weil p-Phthalsäure in A.

Von Salzen einbasischer SS. Louis, Mo. Bei der Amidierung von Dicarbintetracarbonsäuretetraäthylester in absol. Anlagerung von NH, an die Doppelbindung eintrat, die dann im weiteren Verlauf der Amidierung zu ganz anderen Körpern führte.

NHa absol. NH3 auf Dicarbintetracarbonsäuretetraäthylester in nur sehr geringer Ausbeute erhalten wird, während vom Aminoester viel mehr isolierbar ist als bei 3-monatlicher Einw.

Die Rückbildung von Dicarbintetracarbonsäureester bei der Einw. Kochen mit 2-n. In der dann filtrierten Lsg.

Die Krystalle haben F. Krystallwssser nicht nachweisbar. Zentralvereins d. Oertel, Zur Kenntnis der Oxycellulose. Der Vf. NaOH unter Gelbfärbung löslich ist und ein s e h r starkes Reduktionävermögen besitzt.

Durch Fortsetzung der Elektrolyse entsteht eine kolloidale Lsg-: die nach monatelangem Stehen nichts absetzt. Gegen starke Laugen ist d ie OiJ' cellulose s e h r unbeständig.

Die Viseosität in Kupferoxydammoniak ist s e h r gering. Die Verzuckerung verläuft ähnlich wie die der Cellulose. Wenn die Oxycellulose drei Tage mit Eg.

Man hat es bei dieser cellulose wahrscheinlich mit einem oxydierten Abbauprod. Tee n. Die Cellulose wurde zuerst m i getaucht, u. Bei Verwendung kolloidaler Cellulose bewirkt schon verdünntere NaOH eine erhebliche Esterbildung, weil kolloidale Cellulose gegen NaOH empfindlicher ist als faserige Cellulose, und weil sie leicht gelatiniert.

Lauge erzielt. Benzoylchlorid wurde in einem indifferenten Lösungsmittel, z. Diese Regulierung der Rk. Wünscht man dagegen die B. Zur Reindarst.

Die Lsg. Die faserigen Extraktionsrückstände bestanden aus unveränderter Cellulose und Dibenzoat. Diese wurden mit Kupferoxydammoniak!

Die aufgelöste Cellulose wurde ausgefällt. Sie erwies sich immer frei von Benzoesäureester. Der in Kupferoxydammoniak uni.

Teil bestand aus reinem Cellulosedibenzoat. Wenn der von H au see und M uschner bereitete Ester eine einheitliche Subst.

Aus den gereinigten Cellulosebenzoesäureestern wurden durch Einw. Tetrabenzoat sein, das, für sich dargestellt, nachträglich der Acetylcellulose zugefügt wurde, oder die Films müssen aus einem gemischten Essig-Benzoesäureester bestehen.

Nach Verss. Da sich die momentan verlaufende Neutralisation der in der Lsg. Nach vorläufigen Verss. Die Neutralisationsrk. Bei Verss mit y-Valerolacton konnte ebenfalls eine deutliche Zeitgrenze zwischen der Neutralisation der bereits fertig gebildeten S.

L idholm , Berichtigung zu meiner Mitteilung über die Einwirkung von Schwefelsäure a u f Dicyandiamid vgl.

Sowohl die a- als auch Peter Wittmann 9-Aminsäure scheint beim Erhitzen das Anhydrid der cis-l-Säure zu geben. Die Krystalle aus W. Silvester Krimidinner language. Bei allen untersuchten Verbb. Auch der Anteil von Periodika, die digital gar nicht erhältlich sind, sinkt kontinuierlich. Zuletzt spielt das mitochondriale Genom auch ein e wichtige Rolle in der molekularen Pathologie.

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